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Drei Tipps zum richtigen Lüften – Ideale Bedingungen im Winter

Mit richtigem Lüften können Sie Schimmelbildung vermeiden

Wenn es im Winter draußen kalt ist, möchten alle am liebsten die Heizung in der Wohnung aufdrehen und keine kalte Luft hereinlassen. Doch dies ist genau der falsche Weg. Gerade jetzt ist es wichtig, richtig zu lüften für eine gute Luftqualität sowie gegen die Bildung von Schimmel.

Luftfeuchtigkeit in den Räumen

Die Luftfeuchtigkeit in der Raumluft kann dazu führen, dass sich Schimmel in einer Wohnung ansiedelt. Daher ist ein regelmäßiger Luftaustausch durch richtiges Lüften enorm wichtig. Feuchtigkeit bildet sich auf sehr vielfältige Weise in einer Wohnung. Davon können wir bei der ARESO GmbH ein Lied singen. Denn wir haben viel Erfahrung bei der Bekämpfung von Feuchtigkeit und Schimmel in Räumen. Wird im Bad geduscht oder gebadet, in der Küche gekocht, die Wäsche getrocknet oder schwitzt der Körper in der Nacht, dann entsteht Feuchtigkeit, die in die Raumluft übergeht. Bei einer vierköpfigen Familie entstehen ca. 12 Liter Feuchtigkeit am Tag. Besonders die warme Raumluft im Winter speichert sie sehr gut. Findet kein regelmäßiger Luftaustausch statt, besteht die Gefahr von Kondensfeuchte, vor allem in Bereichen der Wohnung, wo Warm-kalt-Übergänge existieren. Dies kann an Türen, Fenstern oder Außenwänden der Fall sein. An der kältesten Stelle lagert sich die Kondensfeuchte als Tauwasser ab und bildet einen idealen Nährboden für Schimmelsporen.

Gesundheitsgefährdung Schimmelpilz – speziell für Kinder

Die Schimmelpilzsporen in der Luft, aber auch die Stoffwechselprodukte dieses Pilzes wie auch die Pilzgifte, sogenannte Mykotoxine sind hochgradig gesundheitsgefährdend. Sie können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, brennende Augen bis hin zu Asthma und Allergien auslösen. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen deshalb kümmert sich das ganze ARESO-Team intensiv um Aufklärung und Gefahrenbeseitigung im Bereich. Schimmelpilzbekämpung. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kinder, bei denen das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Dadurch reagieren sie noch sensibler auf Gifte aus ihrer Umwelt und können sogar bleibende Schädigungen davontragen. Bei Kindern können sich Ekzeme bilden und die Gefahr von Neurodermitis steigt an. Auch ist das Risiko für Asthma laut einer Studie von finnischen Wissenschaftlern bei Kindern, die in einer Wohnung mit Schimmel leben, um das zwei- bis dreifache erhöht. Schimmelsporen können weiterhin zu Infektionen der Lunge führen sowie zu Pilzwucherungen an den Ohren.
Für die Gesundheit ist es daher wichtig, dem Schimmel erst gar keinen Nährboden in der Wohnung zu bieten.

Die drei Tipps zum richtigen Lüften der ARESO GmbH

Lüften ist so einfach und kein Zauberwerk. Mit drei einfachen Tipps ist die Luft in der Wohnung immer gut und der Schimmel hat keine Chance.

  1. Drei- bis viermal am Tag für fünf bis zehn Minuten lüften
  2. Stoßlüften statt gekippter Fenster
  3. Für Durchzug sorgen

Die trockene Winterluft nimmt die Feuchtigkeit auf und nimmt sie beim Lüften mit nach draußen. Durch das Lüften ist immer frische Luft in der Wohnung und die Feuchtigkeit verschwindet aus den Räumen. Zudem verhindert das regelmäßige Lüften, dass sich Feuchtigkeit in den Wänden ansammelt und die Bausubstanz angreift.

Mehrmals am Tag lüften

Es wird empfohlen, drei- bis viermal am Tag für wenige Minuten zu lüften, um verbrauchte Luft gegen frische Luft auszutauschen. Neben der allgemeinen Empfehlung kann auch raumbezogen gelüftet werden. So befindet sich im Schlafzimmer die meiste Luftfeuchtigkeit nach dem Aufstehen, so dass dies die beste Zeit ist, um einmal durchzulüften. In Küche und Bad sollten die Fenster direkt nach der Benutzung geöffnet werden. Zimmer mit vielen Pflanzen besitzen ebenfalls eine hohe Luftfeuchtigkeit und sollten mehrmals am Tag Frischluft erhalten. Räume, in denen sie sich häufiger aufhalten wie ein Büro, sollten sogar alle zwei Stunden mal durchgelüftet werden. Dabei geht es nicht nur um die Entfernung der Luftfeuchtigkeit, die sich in der Raumluft ansammelt, sondern auch um das Kohlendioxid, welches beim Ausatmen abgegeben wird.

Stoßlüften statt gekippter Fenster

Bei manchen herrscht immer noch der Irrglaube, dass es reicht, die Fenster für den Luftaustausch zu kippen. Doch dies ist falsch. Bei gekippten Fenstern besteht nur ein geringer Austausch zwischen der Zimmer- und der Außenluft, egal wie lange die Fenster gekippt sind. Vielmehr wird bei dieser Methode Raumwärme nach außen abgegeben und der Raum kühlt langsam ab. Zudem wird häufig der Fehler gemacht, dabei die Heizung anzulassen. Somit geht wertvolle Energie verloren, was am Ende des Winters teuer werden kann. Beim Stoßlüften werden die Fenster vollständig geöffnet für einen richtigen Luftaustausch. In dieser Zeit empfiehlt es sich, den Thermostat der Heizung runter zu drehen. Werden die Fenster wieder geschlossen, kann die Heizung wieder hochgedreht werden.

Für Durchzug sorgen

Wenn die Fenster auf den gegensätzlichen Seiten der Wohnung geöffnet werden und alle Türen offen sind, entsteht ein Durchzug. Die Feuchtigkeit wird sprichwörtlich aus den Räumen geweht. Neben der Luftfeuchtigkeit werden auch ausgedünstete Schadstoffe aus den Möbeln, Teppichen oder durch verwendete Reinigungsmittel entfernt sowie störende Gerüche aus den Räumen geweht. Die saubere, sauerstoffreiche Luft, welche in die Räume gelangt, lässt uns wohlfühlen, steigert die Leistungsfähigkeit und ist wichtig für die Gesundheit.

Kontrolliertes Lüften

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit in seinen Räumen messen. Um Schimmel zu vermeiden, sollte die Luftfeuchtigkeit nicht mehr als 50 Prozent betragen. Das menschliche Wohlbefinden liegt jedoch eher bei einer Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent. Ist die Luft zu trocken, werden die Atemwege und Schleimhäute gereizt, ist sie zu feucht, wird die Schimmelbildung begünstigt. Aus diesem Grunde ist das regelmäßige, richtige Lüften für die Gesundheit sehr wichtig.
Auch der Klimagriff, ein sogenannter Lüftungswächter, kann beim richtigen Lüften unterstützen. Beim Klimagriff handelt es sich um einen kleinen Computer, der direkt hinter dem Fenstergriff montiert wird. Er misst die Temperatur im Raum sowie die Luftfeuchtigkeit. Er registriert weiterhin, ob das Fenster gekippt oder vollständig geöffnet ist. Mit diesen Daten zeigt er an, ob das Zimmer gelüftet werden sollte oder nicht. Damit wird effektiv ein gesundes Raumklima unterstützt.

Lüftungssysteme für den unabhängigen Luftaustausch

Um unabhängig vom eigenen Lüftungsverhalten den Luftaustausch zu gewährleisten gibt es Lüftungsysteme, die eine dezentrale, kontrollierte Wohnraumlüftung ermöglichen. Alle Wohnungsräume werden bedarfsgerecht, sauber und hygienisch durchlüftet. Die Wände sind garantiert trocken und schimmelfrei. Das einfachste System ist ein Abluftsystem, über welches feuchte Luft nach außen transportiert wird. Dadurch entsteht ein Unterdruck in den Räumen, welcher wiederum einen Frischlufteinstrom durch Außenwandluftdurchlässe bedingt. Ein gutes System, um verbrauchte Luft nach draußen und frische Luft nach innen zu transportieren.

   

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