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Nachträgliche Horizontalsperre in einem Bauernhaus von 1850

Heute möchten wir Sie mal wieder mit auf eine unserer Baustellen nehmen.

Es geht um ein Bauernhaus von ca. 1850 im Kreis Trier-Saarburg an der Grenze zu Luxemburg, bei dem im Zuge der Sanierung der Erdgeschosswohnung auch eine nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingebracht wurde.

Von den massiven Außenwänden (teilweise bis zu 1,00 Meter stark) aus verschiedensten Bruchsteinen wurde zunächst im unteren Bereich der spröde, größtenteils von Salzausblühungen angelöste Verputz entfernt und ein fester Zementputz aufgebracht. Anschließend wurden die Bohrungen zur Injektion von fließfähigem Mörtel vorgenommen, um das alte Mauergefüge zu festigen und große Hohlräume zu verfüllen. Über Injektionspacker wurde der Mörtel injiziert, mittels Lanzen ein Injektionskanal freigehalten und im Nachgang dann das abdichtende Injektionsmedium, in diesem Fall ein Silancompound, im Niederdruck-Verfahren bis zur Sättigung des Mauerwerks eingebracht. Durch das vorherige Schaffen eines „Widerlagers“ aus Zementputz konnte der Mörtel kontrolliert eingebracht werden – ohne dieses wäre er an etlichen Stellen einfach so wieder rausgelaufen, ohne seinen Zweck zu erfüllen.

Die Wände wurden zum Abschluss unserer Maßnahme mit Sanierputz verputzt und je nach Raumfunktion noch mit einem Feinputz mit feinerer Struktur überputzt.

    

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